Vom Gesehenwerden und Nicht-Gewähltwerden

– eine weibliche Spur im Kollektiven – Es gibt ein Muster, das sich nicht laut ankündigt. Es kommt leise. Über Jahre. Über Jahrzehnte. Und es tarnt sich gut. Ich werde gesehen. Ich werde bewundert. Ich werde aufgesucht. Und doch werde ich nicht gewählt. Nicht wirklich. Ich werde gesehen, solange ich Projektionsfläche bin. Solange andere in … Weiterlesen

Warum gibt es keine Einsicht?

Seit mein jahrzehntelangjähriger Kunde seinen Vertrag bei mir gekündigt hat, taucht die Frage immer wieder auf. Wie kommt es, dass sogar dort, wo Menschen intelligent, reflektiert, erfolgreich erscheinen dennoch an inneren Mustern festhalten, die offensichtlich nicht tragen. Man könnte denken: Sie müssten es doch merken. Dass das nicht funktionieren kann. Dass etwas immer wieder an … Weiterlesen

Worauf ich meinen Blick richte

Ein Satz ist mir begegnet. Er klingt einfach, fast banal – und doch hat er mich nicht mehr losgelassen: Ein Grund dafür, dass Menschen sich vor Veränderung fürchten, ist, dass sie sich auf das konzentrieren, was sie verlieren könnten, anstatt auf das, was sie gewinnen könnten. Ich habe ihn nicht als Aufforderung gehört. Nicht als … Weiterlesen

Wer bin ich, wenn ich nichts Besonderes sein muss?

Wer wärst du, wenn du nicht mehr besonders sein müsstest – und dennoch nichts von deiner Tiefe verlieren würdest? Diese Frage begleitet mich gerade. Das „Besondere sein“, das Exotische, das Auffällige – hat mich über viele Jahre zugleich getragen und entfremdet. Menschen nahmen mich über meine Rolle wahr. Sie bewunderten sie oder lehnten sie ab. … Weiterlesen

Fülle oder Mangel

Eine Frage der Absicht Mir ist schon klar, dass Fülle niemals entstehen kann, wenn die Absicht meiner Handlungen ist, den Mangel in mir zu vertreiben, weghaben zu wollen, davonzulaufen. Das kann nicht funktionieren. Denn die Botschaft, die ich aussende, ist: Ich lehne mich ab, wenn ich mich im Mangel fühle. Ich bin falsch. Ich will … Weiterlesen

Der Moment in dem das passierte, was ich immer vermeiden wollte

„Sorry, aber das interessiert mich nicht mehr. Zu große Differenzen. Nicht mehr tragbar für mich. Unterschiedliche Vorstellungen beider Seiten. Frust macht krank. Beendigung ist der richtige Weg, um den Kopf frei zu bekommen. Es macht keinen Sinn mehr, etwas zu kitten. Die Entscheidung zur Trennung ist endgültig.“ So in etwa lauteten die Sätze. Sie klangen … Weiterlesen