Wir alle wollen glücklich sein?

Und ich frage mich: Stimmt das?
Will ich das so stehen lassen?

Manifestieren, was du dir wünschst.
Dein Wunschleben erschaffen.
Positiv denken.
Die eigene Frequenz erhöhen.

All diese Themen geistern seit Jahren durch soziale Medien, durch Bücher, Kurse und Versprechen.

Dabei werden Erkenntnisse aus Wissenschaft, Psychologie und spiritueller Weisheit oft zu Halbwissen verdichtet und an eine Welt der Wünsche angepasst, die uns scheinbar ermächtigen soll und uns doch häufig weiter von uns selbst entfernt.

Egos werden stärker.
Nicht freier.

Was dabei leicht vergessen wird, ist das, was wirklich zählt, wenn es darum geht, mir meiner schöpferischen Kraft bewusst zu werden:
meine innere Antwortfähigkeit.
Meine Freiheit.
Meine Haltung.

Wir richten unseren Blick auf die Welt der Dinge, auf Ergebnisse, Zustände, Erfolge – und klammern uns dort fest.

Doch was unser Leben tatsächlich formt, sind die meist unbewussten inneren Bewegungen in uns: unsere frühen Prägungen, die daraus entstandenen Haltungen und vor allem die Absicht, mit der wir – oft unbemerkt – antworten.

Diese Absichten sind schöpferisch. Nicht, weil wir sie bewusst wählen, sondern weil sie wirken.

Sie entstehen dort, wo wir als Kinder gelernt haben, was fehlt. Wo wir erfahren haben, dass wir, wenn wir uns auf bestimmte Weise verhalten, erwünscht sind und auf andere Weise nicht. Weswegen wir uns anpassen mussten, um verbunden zu bleiben.

Aus diesen frühen Erfahrungen heraus formt sich eine innere Ausrichtung, lange bevor wir beginnen, über Wünsche, Ziele oder Manifestation nachzudenken.

All das allgegenwärtige Streben nach Glück, das wir überall sehen und hören, trägt einen Schatten in der Kommunikation mit uns selbst.

Dieser lautet: Ich bin nicht da, wo ich sein sollte. Mir fehlt etwas. So wie ich jetzt bin, bin ich nicht in Ordnung.

Für mich ist das einer der größten Irrtümer unserer Zeit.

Denn genau diese innere Haltung untergräbt das, was wir eigentlich suchen:
Würde.
Freiheit.
Schöpferische Präsenz.

Hier beginnt meine Forschung.
Hier wird mein Herz wach und mein Blick klar.

Meine radikale Einladung ist:
Jede/r von uns ist genau da, wo er/sie sein will.
Auch wenn wir nicht wissen wie wir da hingekommen sind.
Lass es uns gemeinsam erforschen.

In einer Welt voller Versprechen biete ich kein Ziel an. Ich biete einen Raum, in dem wir gemeinsam erforschen, wie dein Leben sich gerade organisiert.

Und die, die mich finden,
finden nicht mich –
sondern sich selbst.